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Montessorischule Sonnenschein i.G.
 Montessorischule Sonnenschein i.G. 

Presseinformationen

Pressemitteilung  vom 30.03.2016 Blick aktuell Koblenz

 

Waldzeit

Remstecken. Eine Waldzeit für Kinder von 3-7 Jahren wird von der „Freien Montessorischule Sonnenschein –Initiatorin“ Ramona Erwen am Samstag, 2. April um 15:00 Uhr kostenlos angeboten. Treffpunkt, für alle Eltern und deren Kinder, die sich für eine Alternative zur Regelgrundschule interessieren, ist die Schutzhütte am oberen Parkplatz des Remsteckens. Dort findet ein erstes Kennenlernen in ungezwungener Atmosphäre statt, um im Anschluss gemeinsam mit den Kindern den Wald zu entdecken. Aus organisatorischen Gründen sind die Plätze auf 25 Kinder begrenzt. Die Waldzeit wird regelmäßig angeboten. Anmeldung unter (0261)87670943 oder unter www.sonnenschein-montessori.schule

Gründungsinitiative

Die Rhein-Zeitung veröffentlichte am 11.08.2016 einen Artikel über unsere Initiative, zu finden unter:

http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/koblenz_artikel,-neue-initiative-will-montessorischule-in-koblenz-gruenden-_arid,1529610.html

Hintergrundinformationen

 

 

Gründungsidee

Uns ist es wichtig, dass unseren Kindern mit Wertschätzung begegnet wird und sie als

Persönlichkeit wahrgenommen werden. Ein individuelles und selbstbestimmtes Lernen steht im Mittelpunkt, sodass unsere Kinder glücklich und zufrieden lernen und leben können.

Wir möchten eine freie Schule nach der Pädagogik von Maria Montessori gründen. Dieser Wunsch basiert auf den neuesten Impulsen der Neurowissenschaft, die fordert, das Schule nicht vom Lernstoff, sondern von den Bedürfnissen der Kinder aus gehen sollte. Und diese Forderung sehen wir,

ebenso wie unsere Wünsche, in der Montessori- Pädagogik sehr gut umgesetzt.

Wir möchten allen Eltern schulpflichtiger Kinder die Möglichkeit einer Alternative zum Regelschulsystem bieten.

 

Ein Kind orientiertes Konzept, das nachhaltiges, angst- und stressfreies Lernen ermöglicht.

 

 

Die Ziele unserer Arbeit

 

•    Den Kindern ein selbstständiges, selbstbestimmtes Lernen zu ermöglichen, und damit ein, von der Wissenschaft gefordertes, eigenmotiviertes und selbstwirksames Lernen zu erhalten. Dieses ist für ein effektives und nachhaltiges Lernen notwendig, und wird durch die „Freiarbeit“, in welcher der Lerngegenstand und das Lerntempo selbst bestimmt werden können, ermöglicht.

Die Arbeitsmaterialien enthalten überwiegend eine Selbstkontrolle für das eigen bestimmte Lernen.

 

•   Das Potenzial eines jeden Kindes umfassend zu entwickeln gelingt uns, in dem wir das Kind „als Baumeister seiner selbst“ ernst nehmen. Das Kind kennt seine Begabungen und Entwicklungsbedürfnisse am besten. Wir können durch die „vorbereitete Umgebung“ dem Kind Alters- und Entwicklungsgerechte spezielle Montessori Materialien anbieten, dass eine „Polarisation

der Aufmerksamkeit“ begünstigt. Unterschiedliche entwicklungsabhängige Lerninteressen und

 –empfänglichkeiten können so optimal gefördert werden.

 

•    Die soziale, ethische und demokratische Verantwortung der Kinder zu aktivieren, gelingt uns durch die jahrgangsübergreifenden Lerngruppen und die verschiedenen sozialen Lernformen (Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit). So wird auch das von der Wissenschaft geforderte Ko-Konstruieren

begünstigt.          

 

 

 

Maria Montessori, Entstehung ihrer Pädagogik

 

Maria Montessori (1870-1952) arbeitete, nach erfolgreichem Medizinstudium, zu dem sie als erste Frau Italien zugelassen wurde, in einer psychiatrischen Klinik mit geistig behinderten

Kindern. Die Bedingungen dort fand sie, Menschen unwürdig. Sie suchte nach einer Möglichkeit diese Kinder zu fördern. Diese Arbeit beeinflusste sie so sehr, dass sie noch ein Studium der Pädagogik und der Psychologie absolvierte. 1907 eröffnete Maria Montessori ihr erstes Kinderhaus (casa die bambini). Dort hatte sie die Möglichkeit, die von ihr zuvor entwickelten Materialien an gesunden,

normalen Kindern zu erproben, und im Laufe der Zeit entwickelte sie ein pädagogisches Konzept für die Begleitung und Unterrichtung von Kindern und Jugendlichen.

 

„Der Weg, den die Schwachen gehen, um sich zu stärken, ist der gleiche, den die Starken gehen, um sich zu vervollkommnen.“ -Maria Montessori

 

Hiervon ausgehend ist eine Pädagogik entstanden, die in über 100 Ländern mit über 20.000 Kinderhäusern und Schulen vertreten ist. In Deutschland gibt es inzwischen über 1000 Montessori-

Einrichtungen, deren gemeinsame Grundlage eine konsequente „Pädagogik vom Kind aus“ ist.

 

 

Was bedeutet…

 

…das Kind als Baumeister seiner selbst?

Der Erwachsene vertraut auf die inneren Wachstumskräfte des Kindes. Damit ist gemeint, dass bestimmte Begabungen schon im Kind verankert sind (innere Bauplan), und dass jedes Kind am besten weiß, was es wie tun muss, um sein Potenzial voll entfalten zu können.

 

…Polarisation der Aufmerksamkeit?

Sie wird auch als Flow bezeichnet, und beschreibt den Zustand von tiefster Fokussierung auf seine

Tätigkeit. Dieser Zustand erwächst aus echter Neugier und Interesse am eigenen tun, das weder

über- noch unterfordert.

 

…sensible Phasen?

So werden Entwicklungsabschnitte bezeichnet, in denen das Kind besonders empfänglich für das

Erlernen einer neuen Fähigkeit ist. In dieser Zeit lernt es die vorgesehenen Fähigkeiten mit Leichtigkeit, besonders schnell. Verstreicht diese Zeit ungenutzt, muss das Kind die Fähigkeiten später mit viel Mühe und Arbeit erlernen. Es wird dann auch meist nicht das gleiche hohe Niveau erreicht.

 

…die vorbereitete Umgebung?

Sie bedeutet, dass der Raum und das Material bestens auf die Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet

sind. Helle, freundliche Räume, mit flexiblem kindgerechtem Mobiliar, in dem das Material sauber,

geordnet, in aufsteigendem Schwierigkeitsgrad, nach Themen sortiert an seinem festen Platz steht.

Die Materialien entsprechen dem Entwicklungsstand und Interesse der Kinder, besitzen einen hohen Aufforderungscharakter und eine Selbstkontrolle. Dies ermöglicht ein eigenständiges Lernen.

 

 

Hintergrundinformationen.pdf
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Kleines Divisionsbrett
Das Kind teilt 27 durch 9 in dem es 27 grüne Perlen an 9 Männchen verteilt. Das Ergebnis entspricht der Anzahl der Perlen, die unter einem Männchen liegen.
Division.jpg
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Waldzeit vom 02.04.2016
Die Kinder erkunden den Wald.
Waldzeit1.jpg
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Der Jahreskreis
An Geburtstagen wird der Jahreskreis ausgelegt. Das Geburtstagskind trägt die Kerze um den Kreis und symbolisiert so die vergangene Zeit. Während ein Erwachsener Ereignisse und Fortschritte aus dem Leben des Kindes vorträgt.
Jahreskreis.jpg
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